Die Waschmaschine hat Wasser verloren und die Pfütze breitet sich aus? So sichern Sie die Lage, finden die Ursache und begrenzen den Schaden am Boden.
Meist fällt das Problem beim Betreten des Bads oder der Küche auf: Eine Pfütze breitet sich unter der Waschmaschine aus, manchmal läuft das Wasser bereits in den Flur. Die Menge kann erheblich sein — ein voller Waschgang bewegt gut und gerne 50 Liter und mehr. Ob nur ein Schluck aus der Tür getropft ist oder der Zulaufschlauch unter vollem Leitungsdruck leckt, macht für den Wasserschaden einen großen Unterschied. Deshalb gilt: erst die Wasserzufuhr sichern, dann die Ursache suchen.
Gehen Sie die folgenden Punkte der Reihe nach durch. Wichtig ist die Kombination aus Wasser stoppen und Strom sichern, denn eine nasse Waschmaschine ist ein Elektrogerät in einer Pfütze. Ziehen Sie den Stecker nur, wenn Sie dabei nicht im Wasser stehen — im Zweifel die Sicherung ausschalten.
Ausgelaufene Waschmaschinen haben meist eine von wenigen typischen Ursachen. Ganz vorn liegen poröse oder schlecht verschraubte Zulaufschläuche, gefolgt von undichten Ablaufschläuchen, die aus dem Siphon gerutscht sind. Im Gerät selbst kommen defekte Türmanschetten, verstopfte Flusensiebe und undichte Laugenpumpen infrage. Ein Sonderfall ist der Zulaufschlauch, der auch nach dem Waschen unter Druck steht: Platzt er in Ihrer Abwesenheit, läuft Wasser stundenlang ungehindert aus. Deshalb lohnt es sich, den Zulaufhahn nach jedem Waschen zu schließen oder einen Schlauch mit Aquastop-Sicherung zu verwenden.
Bei einem Waschmaschinenschaden ist die Zuordnung meist klar geregelt. Schäden am Gebäude — etwa durchfeuchteter Estrich, aufgequollenes Parkett oder die Decke der Wohnung darunter — fallen üblicherweise in den Bereich der Wohngebäudeversicherung. Ihr eigener beschädigter Hausrat, zum Beispiel ein nasser Teppich oder Möbel, ist Sache der Hausratversicherung. Die Reparatur der Maschine selbst ist dagegen in der Regel kein Versicherungsfall. Dokumentieren Sie den Schaden mit Fotos und heben Sie den defekten Schlauch oder das defekte Teil auf — Versicherer fragen häufig nach der Ursache. Verbindliche Auskünfte zu Ihrer Police gibt nur Ihr Versicherer.
Kritisch wird es, wenn das Wasser nicht auf dem Belag stehen geblieben, sondern in Ritzen, Randfugen und unter den Bodenaufbau gelaufen ist. Estrich und Dämmschicht speichern Feuchtigkeit über Wochen, ohne dass man es an der Oberfläche sieht — bis Gerüche, Schimmel oder Verformungen auftreten. Eine Feuchtemessung schafft hier schnell Klarheit, und falls nötig trocknet eine gezielte Bautrocknung den Bodenaufbau, bevor Folgeschäden entstehen. Captain Wasserschaden prüft in Berlin und Brandenburg, ob und wie tief Ihr Boden durchfeuchtet ist, und kümmert sich bei Bedarf um Trocknung und Versicherungsdokumentation.
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